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Tag #7 – Das erste Mal „allein“ daheim

Schlaf: Keine Ahnung. Durch die ganze Aufregung habe ich das völlig vergessen.


Meine Mama und Christoph verlassen beide um 07:00 das Haus, um in die Arbeit zu fahren. Zum ersten Mal bin ich allein mit Felix. Und auch wenn es nur für zwei Stunden ist, bin ich nervös. Was ist, wenn er schreit und ich ihn nicht beruhigen kann? Oder ich auf’s Klo muss. Zudem bin ich doch noch ziemlich geschwächt von gestern.


Im Endeffekt vergeht die Zeit dann aber mit Frühstücken im Bett – ich Porridge, Felix Brust - und einem kurzen Telefonat mit einer lieben Mamafreundin wie im Flug.


Um 09:00 kommt wieder unsere Hebamme, um nach mir zu schauen, und kurz darauf auch meine Tante, die uns am Vormittag Gesellschaft leisten wird. Ich kann es nicht oft genug sagen, wie froh ich bin, in solchen Momenten liebe Menschen um mich zu haben – das wünsche ich wirklich jeder Frau!


Meinen Brüsten geht es wieder um einiges besser und es fühlt sich an, als hätte ich den Milchstau größtenteils hinter mir. Dennoch bin ich „brav“ und ruhe mich gut aus. Nach dem Stillen gibt’s gleich wieder ein Schläfchen für Felix und mich.


Später kommt auch noch meine Mama, wobei es mir dann ehrlich gesagt ein bisschen zu voll in der Wohnung wird. Und das obwohl ich die beiden so lieb habe und sie sich nur ganz leise miteinander unterhalten.


Jedenfalls bin ich unglaublich erleichtert, als mein Mann um 16:00 endlich wieder nach Hause kommt und meine beiden lieben Unterstützerinnen gehen. Jetzt sind wir als kleine Familie wieder vereint. Die Ruhe, die sich in unserer Wohnung ausbreitet, tut so gut. Zusammen mit Felix und Christoph im Bett fühle ich mich einfach nur wohl und kann mich von dem aufregenden Tag entspannen.

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