Tag #3 – Hebammenbesuch

Schlaf: Ca. 4h. Nicht am Stück, aber immerhin.


Christoph kümmert sich so super um uns! Wir essen gemeinsam Frühstück im Bett, während unser kleiner Mann friedlich zwischen uns liegt.


Meine Brustwarzen tun mir ganz schön weh. Deshalb bin ich sehr froh, dass Christoph mir bereits Kompressen aus der Apotheke besorgt hat und mir auch die Probepäckchen der Brustwarzensalbe so guttun.


Bis dato mag Felix nach wie vor die rechte Brust viel lieber als die linke. Mal schauen, wie sich das entwickelt.


Am Nachmittag bekommen wir von unserer Hebamme Amelie Besuch. Das Schicksal hat uns eine andere Hebamme geschickt als ursprünglich geplant, mit der wir voll auf einer Wellenlänge sind. Ich bin so dankbar, denn wir verstehen uns von Anfang an super mit ihr. Sie gibt uns so viele wertvolle Tipps, hilft mir noch mal enorm, was das richtige Anlegen betrifft und kümmert sich um Felix und auch um meine Geburtsverletzungen. Die zweieinhalb Stunden, in denen sie da ist, genießen wir in vollen Zügen und saugen ihr ganzes Wissen wie ein Schwamm auf.


Ich merke jetzt schon, wie schnell die Tage vergehen. Am liebsten würde ich gerade dafür sorgen, dass die Uhren langsamer ticken, weil ich immer im Hinterkopf habe, dass Christoph schon bald in die Arbeit muss.